Gremienstruktur

Drei Gemeindeverbände, drei Kita gem. GmbHs, sechs unterschiedliche Gremienstrukturen. Das Teilprojekt Gremienstruktur und Fusion entwickelt eine zukunftsfähige Gremienstruktur, die bei der Kooperation zwischen den Gemeindeverbänden und Kita gem. GmbHs die Erfüllung der jeweiligen Aufgaben garantiert. Dabei werden Selbstverständnis, Aufgaben und Befugnisse der Gremien weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht.

Im Zuge der Fusion sorgt das Teilprojekt dafür, dass Risiken und Probleme aktiv bearbeitet werden und die Zusammenarbeit im Rahmen der Leitplanken von „Kirchenverwaltung der Zukunft“ erfolgreich stattfindet.

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Wie würden Sie in einem Satz die Aufgaben Ihres Teilprojektes zusammenfassen?

Mertens: Unsere Hauptaufgabe ist es, alle Gremienmitglieder mit auf den Weg zu nehmen und durch das Herausarbeiten aller relevanten Informationen fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Nur so können wir die Strukturen der Zukunft erarbeiten und auf eine breite gemeinsame Basis stellen.

Was sind die drei wesentlichsten Punkte, die sich in Ihrem Teilprojekt seit der Kooperation verändert haben?

Mertens: Wir haben insbesondere neue Arbeitsweisen etabliert. So war zum Beispiel das Workcamp ein Wagnis, weil wir auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen konnten. Wir sind aber begeistert, wie es funktioniert hat und wie die einzelnen Teilprojekte ihre „Zwischenstände“ quasi live vermittelt haben. Aber auch auf der Ebene der Gremien gehen wir neue Wege – so tagen zum Beispiel die drei Verbandsausschüsse der Gemeindeverbände in der Kooperation inzwischen gemeinsam.

Welche Vorteile können Sie in Ihrer alltäglichen Arbeit durch die Kooperation und bisherige Arbeit im Teilprojekt bemerken?

Mertens: Die neuen Informationsformen und -wege haben dafür Sorge tragen können, dass mittlerweile alle beteiligten Gremien auf „gleicher Ballhöhe“ sind – also miteinander ohne Informationsverlust diskutieren und agieren können. Dadurch haben wir auch die Grundlage geschaffen, dass sich eine neue Form des „Miteinanders“ entwickelt und so auch gemeinsam alle wichtigen Entscheidungen im Kooperationsprozess entwickelt und getroffen wurden. Zudem konnten wir so auch bei der Anpassung der Prozesse auf viel Praxiswissen und Kompetenz zurückgreifen und haben die neuen Prozesse so sinnvoll neu initiieren können.

Was sind für Sie die zwei größten Herausforderungen, die auf Ihr Teilprojekt in der nächsten Zeit zukommen?

Mertens: Die erste Herausforderung ist sehr realistisch: Wir müssen künftig große räumliche Entfernungen zwischen unseren drei Standorten überbrücken. Dafür gilt es praxisnahe und zeitgemäße Wege zu finden. Zum anderen ist es natürlich ein wichtiges Ziel, eine gemeinsame Unternehmenskultur aller drei Gemeindeverbände zu entwickeln und zu etablieren. Und auch unsere Gremien müssen wir durch eine attraktive und zielorientierte Arbeit partnerschaftlich mit auf den Weg nehmen.

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