Kooperationsprozess schafft moderne Kirchenverwaltung
von Hamm bis Siegen

„Eine moderne Kirchenverwaltung ist eine Kirchenverwaltung die mit Kompetenz und Professionalität in den Gemeinden Freiräume für pastorale Arbeit schafft. Sie soll die Arbeit der Pfarrer und Kirchenvorstände erleichtern und damit partnerschaftlich dem Alltag der Gemeinden begleiten.“ So fasste es Josef Mertens, Geschäftsführer der drei katholischen Gemeindeverbände Hellweg, Hochsauerland-Waldeck und Siegerland-Südsauerland während zweier Informationsveranstaltungen für Kirchenvorstände und leitende Pfarrer in der vergangenen Woche in Warstein-Niederbergheim und Olpe zusammen.

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„Die Kooperation der drei Gemeindeverbände bringt viele Veränderungen mit sich. Wir möchten Sie als unsere Kunden mit auf den Weg nehmen, Ihnen die Veränderungen vorstellen und Ihre Meinung zu den Plänen erfahren“, erklärte Mertens insgesamt über 120 verantwortlichen Kirchenvorständen und leitenden Pfarrern aus dem Kooperationsgebiet. Anschließend informierte er über den Status Quo und die nächsten Schritte im Kooperationsprozess der Gemeindeverbände. Den Ausführungen des Geschäftsführers folgte die Präsentation der neuen Fachebenen in der regionalen Kirchenverwaltung. Die künftigen Fachbereichsleiter erklärten Aufgaben und Struktur ihrer Kompetenzbereiche und standen selbstverständlich auch Rede und Antwort.

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Themenschwerpunkte Umsatzsteuer und Datenschutz – Kommunikation als Grundlage des gemeinsamen Weges

Zwei weitere Schwerpunkte der Informationsarbeit in den kommenden Monaten stellten die Verantwortlichen in den Themenbereichen „Umsatzsteuer“ und „Datenschutz“ vor. „Diese beiden komplexen Themen werden die Arbeit in den Gemeinden und damit auch bei uns in den Gemeindeverbänden in der Zukunft stark beeinflussen. Wir werden Sie als Dienstleister auf diesem Weg begleiten und sind derzeit in enger Kooperation mit den verantwortlichen Stellen zum Beispiel auf Erzbistumsebene dabei, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die ihnen vor Ort die Verwaltungsarbeit erleichtern “, stellte Mertens fest.

„Kommunikation ist für uns ein wesentliches Element dieses Prozesses. Wir verwirklichen diese Kooperation nicht der Veränderung und Ausweitung des Verwaltungsgebietes wegen, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir nur so eine effektive und fachlich hochversierte Verwaltungsdienstleistung für die katholischen Gemeinden in unserem Gebiet anbieten können“, resümiert Josef Mertens abschießend. „Und diesen Weg wollen wir gemeinsam mit den Pfarrern, Kirchenvorständen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehen.“

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