Organisation

Die Aufgabe des Teilprojekts Organisationsentwicklung im Gemeindeverband ist die Zukunft der Arbeit in den Gemeindeverbänden. Es gilt, zukunftsfähige Organisationsstrukturen in den Gemeindeverbänden zu entwickeln, die den Gemeinden die optimale Unterstützung durch die Verbände garantieren.

Besonders die Entwicklung von einheitlichen Standards und Arbeitsprozessen ist dabei sehr wichtig: die Gemeindeverbände decken ein sehr großes Gebiet ab, in dem entsprechend viele Gemeinden sich befinden. Durch die Einführung von einheitlichen Standards und Prozessen können die Verbände den Gemeinden die beste Unterstützung in der Verwaltung garantieren. Die Organisationsentwicklung achtet dabei auf die Steigerung der Effektivität und entwickelt die internen Kommunikationsstrukturen zwischen den Gremien und den Gemeindeverbänden weiter, um die Zusammenarbeit weiterhin zu verbessern und effizienter zu machen.

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Wie würden Sie in einem Satz die Aufgaben Ihres Teilprojektes zusammenfassen?

Janning: Das Teilprojekt beschäftigt sich in einem ersten Schritt damit, die Leistungen der drei Gemeindeverbände Olpe, Soest und Meschede zu vergleichen und zu vereinheitlichen. Anschließend sollen auf Grundlage eines gemeinsamen Leistungskataloges dann auch Strukturen bezogen auf Prozesse, Akten, Front- und Backoffice etc. angepasst werden.

Was sind die drei wesentlichsten Punkte, die sich in Ihrem Teilprojekt seit der Kooperation verändert haben?

Janning: Die Planung des Teilprojektes war zu Beginn sehr grob und mit großen Meilensteinen versehen. Im Projektverlauf und auch im Kooperationsalltag haben wir jedoch gemerkt, dass gerade die Analyse von Unterschieden, die anschließende Vereinheitlichung zu einem möglichst optimierten Prozess und die Einführung dieses Prozesses mehr Zeit und Detailtiefe erfordert, so dass weitere Zwischenschritte und Abstimmungen zwischen und innerhalb der Fachbereiche eingeplant worden sind.

Welche Vorteile können Sie in Ihrer alltäglichen Arbeit durch die Kooperation und bisherige Arbeit im Teilprojekt bemerken?

Janning: Durch die über alle drei Gemeindeverbände übergreifende Zusammenarbeit in den einzelnen Teilprojekten kommt es zu immer stärkerer Vernetzung der fachlich gleichen Fachbereiche an den verschiedenen Standorten. Dies bringt im Alltag sowohl einen Zugewinn von Fachaustausch und -qualität als auch spannende Impulse für alltäglich gewordene Prozesse durch die Perspektive neuer Kollegen im anderen Verband mit sich.

Was sind für Sie die zwei größten Herausforderungen, die auf Ihr Teilprojekt in der nächsten Zeit zukommen?

Janning: Die größte Herausforderung ist es, die im Teilprojekt erarbeiteten Leistungen, Strukturen und Prozesse von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Bei diesen Veränderungen möglichst alle Mitarbeiter/-innen der drei Gemeindeverbände zu beteiligen, zu überzeugen und mitzunehmen.

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