Personalentwicklung

Die Gemeindeverbände leben von ihren Mitarbeitern. Sie sind es, die die Planungen und Prozesse verwirklichen, wodurch sie ein entscheidender Faktor für das Gelingen der Kooperation sind. Das Teilprojekt Personalentwicklung stellt die zukünftigen personellen Ressourcen für die Gemeindeverbände und Kita gem. GmbHs zur Erfüllung ihrer Aufgaben sicher.

Die Personalentwicklung legt die Ansprüche an die Mitarbeiter fest und fördert deren Potenziale durch die Organisation von Schulungen und Weiterbildungen. Die Arbeit in der Personalentwicklung ist nicht nur essentiell für die Erfüllung der Aufgabe der Gemeindeverbände, sondern sorgt auch dafür, dass die Verbände ein attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsort bleiben.

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Wie würden Sie in einem Satz die Aufgaben Ihres Teilprojektes zusammenfassen?

Tischer: Im Rahmen der Kooperation der drei Gemeindeverbände ergeben sich vielfältige Veränderungsprozesse für unsere Mitarbeiter – unter anderem im Bereich der Personalentwicklung. Dafür entwickeln wir aktuell eine einheitliche Grundlage für individuelle Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Was sind die drei wesentlichsten Punkte, die sich in Ihrem Teilprojekt seit der Kooperation verändert haben?

Tischer: Zunächst einmal wollen wir herausfinden, was unsere Mitarbeiter wollen, wo sie sich sehen und welche Kompetenzen und Perspektiven sich innerhalb des Kooperationsprozesses für jeden Einzelnen ergeben können. Dafür haben wir zum Beispiel ein Personalentwicklungskonzept entwickelt, das wir eng mit der Mitarbeitervertretung (MAV) abstimmen. Wir schauen uns die Wünsche und die Kompetenzen jedes einzelnen Mitarbeiters genau an - um dann nach einer möglichen Stelle zu suchen. In diesem Prozess müssen wir auch Aufgabenbereiche anpassen und Stellen neu beschreiben. Wir wollen unsere Mitarbeiter fit für die Veränderungen machen, die sich in Zukunft ergeben werden. Durch die Einführung der Verwaltungsleitungen ab 2020 haben wir ein Konzept zur Weiterbildung und Schulung entwickelt, damit unsere Mitarbeiter, wenn sie Interesse haben, das Bewerbungsverfahren durchlaufen können.

Welche Vorteile können Sie in Ihrer alltäglichen Arbeit durch die Kooperation und bisherige Arbeit im Teilprojekt bemerken?

Tischer: Wir merken schon jetzt, dass wir Synergie-Effekte durch den Kooperationsprozess nutzen können. Zum Beispiel in den Fachbereichen „Personal“ und „Organisation, Bau und Immobilien“ können wir durch die Verlegung der Aufgaben an gemeinsame Standorte Dienstwege verkürzen und beispielsweise Vertretungsregelungen effektiver gestalten. Das ergibt für unsere Mitarbeiter und Kunden einen deutlichen Mehrwert. Unsere Mitarbeiter erhalten somit ganz neue Chancen und Möglichkeiten für eine berufliche Veränderung und ein berufliches Weiterkommen.

Was sind für Sie die zwei größten Herausforderungen, die auf Ihr Teilprojekt in der nächsten Zeit zukommen?

Tischer: Die Mitarbeiter sind für uns als Dienstleister das höchste Gut. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Rahmen der Kooperation die Mitarbeiter mitnehmen, wohl wissend, dass wir nicht jedem seinen Wunscharbeitsplatz bieten können. Dies ist aus meiner Sicht die größte Herausforderung.

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