Kath. GemeindeVerbände · Hellweg · Hochsauerland-Waldeck · Siegerland-Südsauerland

Liebe Besucherinnen und Besucher von www.gemeindeverbände-mitte.de!

Dieser Internetauftritt soll Ihnen ein aktueller Wegweiser durch den Prozess der Kooperation sein. Hier können Sie zum Beispiel Ihre Ansprechpartner für die einzelnen Fachgebiete finden und somit auf einen Blick erfassen können, wer für was verantwortlich ist und Ihnen bei konkreten Fragen helfen kann. Hier werden wir Ihnen diese neuen Mitarbeiter auch nach und nach vorstellen, damit Sie dem jeweiligen Namen ein Gesicht zuordnen können.

Wir wollen Sie aber auch in dem konkreten Prozess der weiteren Kooperation begleiten und werden hier deshalb immer wieder Aus-, Ein- und Rückblicke zu einzelnen Themenfeldern geben. Der Internetauftritt kann viele Themen aber nur anreißen – wenn Sie konkrete Nachfragen haben, dann stehen wir Ihnen jederzeit persönlich Rede und Antwort.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen

Ihr Redaktionsteam

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Kooperationsprozess schafft moderne Kirchenverwaltung von Hamm bis Siegen

„Eine moderne Kirchenverwaltung ist eine Kirchenverwaltung die mit Kompetenz und Professionalität in den Gemeinden Freiräume für pastorale Arbeit schafft. Sie soll die Arbeit der Pfarrer und Kirchenvorstände erleichtern und damit partnerschaftlich dem Alltag der Gemeinden begleiten.“ So fasste es Josef Mertens, Geschäftsführer der drei katholischen Gemeindeverbände Hellweg, Hochsauerland-Waldeck und Siegerland-Südsauerland während zweier Informationsveranstaltungen für Kirchenvorstände und leitende Pfarrer in der vergangenen Woche in Warstein-Niederbergheim und Olpe zusammen.

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„Die Kooperation der drei Gemeindeverbände bringt viele Veränderungen mit sich. Wir möchten Sie als unsere Kunden mit auf den Weg nehmen, Ihnen die Veränderungen vorstellen und Ihre Meinung zu den Plänen erfahren“, erklärte Mertens insgesamt über 120 verantwortlichen Kirchenvorständen und leitenden Pfarrern aus dem Kooperationsgebiet. Anschließend informierte er über den Status Quo und die nächsten Schritte im Kooperationsprozess der Gemeindeverbände. Den Ausführungen des Geschäftsführers folgte die Präsentation der neuen Fachebenen in der regionalen Kirchenverwaltung. Die künftigen Fachbereichsleiter erklärten Aufgaben und Struktur ihrer Kompetenzbereiche und standen selbstverständlich auch Rede und Antwort.

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Themenschwerpunkte Umsatzsteuer und Datenschutz – Kommunikation als Grundlage des gemeinsamen Weges

Zwei weitere Schwerpunkte der Informationsarbeit in den kommenden Monaten stellten die Verantwortlichen in den Themenbereichen „Umsatzsteuer“ und „Datenschutz“ vor. „Diese beiden komplexen Themen werden die Arbeit in den Gemeinden und damit auch bei uns in den Gemeindeverbänden in der Zukunft stark beeinflussen. Wir werden Sie als Dienstleister auf diesem Weg begleiten und sind derzeit in enger Kooperation mit den verantwortlichen Stellen zum Beispiel auf Erzbistumsebene dabei, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die ihnen vor Ort die Verwaltungsarbeit erleichtern “, stellte Mertens fest.

„Kommunikation ist für uns ein wesentliches Element dieses Prozesses. Wir verwirklichen diese Kooperation nicht der Veränderung und Ausweitung des Verwaltungsgebietes wegen, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir nur so eine effektive und fachlich hochversierte Verwaltungsdienstleistung für die katholischen Gemeinden in unserem Gebiet anbieten können“, resümiert Josef Mertens abschießend. „Und diesen Weg wollen wir gemeinsam mit den Pfarrern, Kirchenvorständen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehen.“

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In der zweiten Ausgabe

des Kooperationshefts "Gemeindeverband AKTUELL" der katholischen GemeindeVerbände: Hellweg, Hochsauerland-Waldeck und Siegerland-Südsauerland steht der Generalvikar des Erzbistums, Alfons Hardt, Rede und Antwort über die laufenden Kooperationsprozesse:

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Wie wichtig ist für Sie die Arbeit in den Verwaltungen vor Ort?

Hardt: Verwaltungsarbeit ist sehr wichtig, damit die Organisation der Kirche vor Ort funktioniert. Sie ist daher auch unverzichtbar, einfach weil sie notwendig ist. Aber zugleich gilt: Verwaltung ist kein Selbstzweck. Ziel des Programms Kirchenverwaltung der Zukunft ist es, eine moderne, gut organisierte und effektive kirchliche Verwaltung zu entwickeln, die auf Basis der im Erzbistum gebildeten Pastoralen Räume und vieler gesellschaftlicher Herausforderungen wie z. B. der demografi schen Entwicklung die pastorale Arbeit vor Ort unterstützt und fördert. Das bringt der Untertitel dieses Programms zum Ausdruck: Die Verwaltung ist ein Werkzeug, das „Mehr Raum für Seelsorge“ schaffen soll.

Was sind für Sie die drei Meilensteine, die die Kirchenverwaltung in den nächsten Jahren bewältigen muss?

Hardt: Als Erstes muss im Verwaltungshandeln ein pastorales Selbstverständnis sichtbar werden: Zu Recht sind viele Menschen diesbezüglich sensibilisiert, wenn sie den Eindruck haben, Verwaltung wird aufgebläht, ausgebaut oder steht mehr im Mittelpunkt des kirchlichen Handelns als die Pastoral. Das darf nicht sein! Verwaltung ist kein Selbstzweck, sondern steht in einer Dienstleistungsfunktion der Pastoral gegenüber. Als Zweites muss es Ziel sein, dass dieselben Verwaltungsprozesse im Erzbistum nach einheitlichen Abläufen, also in diesem Sinne standardisiert, ausgeführt werden, egal wo und durch wen sie bearbeitet werden. Und als Drittes ist es unbedingt notwendig, dass die kirchliche Verwaltung als Ganze, also im Miteinander der unterschiedlichen Ebenen und Rechtsträger, entwickelt wird. Kirchengemeinden, Gemeindeverbände, Generalvikariat und kirchliche Einrichtungen gehören zusammen, und das muss auch im Verwaltungshandeln sichtbar werden (Zur Fortsetzung bitte den unten stehenden Link wählen).

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Finden Sie hier das komplette Interview des Generalvikars
und weitere interessante Texte aus der zweiten Ausgabe des Kooperationsheftes.

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Fragen an Monsignore Dr. Michael Bredeck

Kirchenverwaltung und pastorale Aufgaben der Kirche – zwei Seiten der selben Medaille

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Die wichtigste Aufgabe einer modernen Kirchenverwaltung ist es, optimale Rahmenbedingungen für die pastoralen Aufgaben der Kirche zu schaffen. Generalvikar Alfons Hardt brachte es im Interview in der letzten Ausgabe der „GemeindeVerbände aktuell“ so auf den Punkt: „Verwaltungsarbeit ist sehr wichtig, damit die Organisation der Kirche vor Ort funktioniert. Sie ist daher auch unverzichtbar, einfach weil sie notwendig ist. Aber zugleich gilt: Verwaltung ist kein Selbstzweck.“ In diesem Spannungsfeld bewegt sich selbstverständlich auch der Kooperationsprozess und die Entwicklung einer neuen, modernen Verwaltungsstruktur. Was dem weltlichen Unternehmensberater „heilig“ ist, stellt sich im Lichte einer seelsorgerisch tätigen Kirche oftmals ganz anders dar. Darüber sprachen wir mit Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter des Projektes Bistumsentwicklung im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn.

 

 

 

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Finden Sie hier das komplette Interview mit Monsignore Dr. Michael Bredeck
und weitere interessante Texte aus der dritten Ausgabe des Kooperationsheftes.

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